Sour Cream selber machen ist einfacher, als du denkst: Mit nur drei Zutaten zauberst du eine frische, leicht säuerliche Creme, die perfekt zu Ofenkartoffeln, als Dip oder beim Backen passt. Ganz ohne künstliche Zusätze und Verpackungsmüll – dafür mit viel Geschmack und Natürlichkeit.
Warum du Sour Cream selber machen solltest
- Du brauchst nur 3 Zutaten
- Keine künstlichen Zusätze oder Verdickungsmittel
- Spart Geld und Verpackung
- Perfekt zum Backen, Kochen oder einfach als Dip
- Auch in Regionen ohne fertige Sour Cream verfügbar
Sour Cream selber machen
Zutaten
- 200 ml Schlagsahne (mind. 36 % Fett)
- 50 ml Vollmilch (Zimmertemperatur)
- 1 TL Zitronensaft oder milder Apfelessig
Anleitungen
- Ein sauberes Glas (z. B. ein Schraub- oder Weckglas) bereitstellen – bitte nicht mit Deckel, sondern mit einem luftdurchlässigen Tuch abdecken.
- Die Sahne, Milch und Zitronensaft in das Glas geben und gut verrühren.
- Das Glas locker mit einem sauberen Tuch abdecken und 24 Stunden bei Raumtemperatur (idealerweise 21–24 °C) stehen lassen.
- Nach 24 Stunden sollte die Mischung deutlich dicker und säuerlich im Geruch sein – perfekt!
- Gut umrühren und im Kühlschrank aufbewahren. Die Konsistenz wird dort noch etwas fester.
Sour Cream richtig lagern & vorbereiten
Die fertige Sour Cream hält sich im Kühlschrank luftdicht verschlossen etwa 2 Wochen. Du kannst die Menge auch verdoppeln – sie wird sowieso schnell aufgegessen. Für den spontanen Bedarf kannst du alternativ auch 2 EL Naturjoghurt unter leicht geschlagene Sahne rühren und 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen – eine Art „Express-Sour-Cream“.
Culineli-Tipps
Back-Tipp: Sour Cream macht Kuchen besonders saftig – ideal z. B. für Rührkuchen, Muffins oder Brownies.
Veganer Trick: Pflanzlichen Joghurt über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen und ggf. mit Kokoscreme verfeinern – ergibt eine tolle vegane Variante.
Ofenkartoffel-Liebe: Auf Ofenkartoffeln schmeckt selbstgemachte Sour Cream sogar besser als gekaufte!
Warum nicht laktosefrei? Bei laktosefreier Milch funktioniert die Fermentation leider nicht – die Mischung bleibt flüssig.
- Sour Cream selber machen lohnt sich doppelt: Du bestimmst die Zutaten selbst, bekommst eine frische, vielseitige Creme und brauchst nur ein bisschen Zeit. Besonders auf Ofenkartoffeln oder im Kuchen entfaltet sie ihr volles Potenzial.














